Das Abenteuer Kanada beginnt in Toronto

Dieses Mal hat es mich in das zweitgrößte Land der Erde verschlagen und meine Reise beginnt mit einem 3-tägigen Aufenthalt in der Metropole Toronto. Genauer gesagt 2 Tage in der Stadt und 1 Tag an den Niagarafällen.

Toronto Downtown

Mein Quartier schlug ich in Chinatown auf, in einer ruhigen Gegend unweit von Kensington Market, was sowas wie das Hipster-Viertel von Toronto ist. Neben schönen Cafés und anderen Restaurants gibt es hier auch einige Ramen-Restaurants – Jippy!

Chinatown

Kensington Market

Nur wenige Minuten weiteren südlich der Queen St. West begann dann die eigentliche Downtown mit Wolkenkratzern soweit das Auge reicht. Und weil das noch nicht genug ist und gibt es auch noch ein riesiges Netz an unterirdischen Gängen namens The Path. Hier ist Großstadt-typisch ganz schön was los und leider gibt es hier auch recht viele Obdachlose.

Downtown Golden Building

Downtown

Noch weiter südlich, hinter dem Hauptbahnhof Union Station laden die Piers entlang der Queens Quay West zum Spazieren gehen ein. Von dort Blickt man auf die Toronto Islands und natürlich den Lake Ontario.

Was Toronto nicht hat, ist eine Altstadt. Was dem noch am nächsten kommt ist der kleine aber beschauliche Distillery District im Osten von Downtown. Einen Besuch wert ist außerdem der St. Lawrence Market, besonders wenn man etwas Hunger mitbringt, denn hier gibt es allerlei Leckereien.

Distillery District

Man kann die Innenstadt ganz gut zu Fuß erkunden, aber wenn dann doch Mal die Füße weh tun kommt man mit den Streetcars (Straßenbahn) sehr gut von A nach B. Es gibt außerdem noch eine U-Bahn, diese habe ich allerdings nicht ausprobiert.

Niagarafälle

Für meinen Tagesausflug zu den etwa 130km (bzw. nur 70km Luftlinie) entfernten Niagarafällen habe ich mich für eine organisierte Tour entschieden. Morgens von der Unterkunft abgeholt ging es mit dem Bus etwa 2 Stunden entlang des Lake Ontario zur kanadischen Seite der Wasserfälle. Vor Ort hieß es dann erstmal Schlange stehen um dann mit bestimmt 100 anderen Leuten an Bord eines der Hornblower Boats zu gelangen, welches uns direkt an bzw. gefühlt in die grandiosen Wasserfälle brachte. Spätestens bei den sogenannten Horseshoe Falls wurde dann noch der Letzte auf dem Oberdeck nass, da konnten selbst die ausgeteilten stylish-roten Regenponchos nicht mehr alles abhalten.

Niagara Falls

Niagara Falls Nass

Danach war noch genug Zeit die Umgebung zu erkunden, allerdings war die “Stadt” nicht wirklich sehenswert und erinnert mit den Spielhallen und Attraktionen eher etwas an Las Vegas. Auf der Rückfahrt wurde dann noch für eine kurze Wein-Verkostung Halt gemacht, da die Region anscheinend insbesondere für ihren Eiswein bekannt ist.

Nächster Halt: Montreal

Nach der größten geht es nun in die zweitgrößte Stadt Montreal weiter, und damit auch in den französisch-sprachigen Teil des Landes.

Also dann, Au revoir et jusqu'à la prochaine fois

Alex